Kraigher Haus

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Land Kärnten

Galerie im historischen Kraigher Haus, Feistritz im Rosental

Programm 2021


Barbara Ambrusch-Rapp zeigt „Tränenhaut / Solznakoža“ im Kraigher Haus

In der interdisziplinären Ausstellung in der Galerie im historischen Kraigher Haus legt Barbara Ambrusch-Rapp den Fokus auf die offenen Wunden einer Gesellschaft, deren Mitglieder an ihrer Identitätsfindung und Neuorientierung laborieren. Die Kraigher-Mlczoch Gedächtnisausstellung zeigt einen „Blick hinter die Kulissen“ des letzten Abendmahles.

Vernissage und Performance „Balkanroute“

Wann: 29. Mai 2021 (Samstag) um 19.00 Uhr
Wo: Galerie im historischen Kraigher Haus, Am Kraigherweg 25, 9181 Feistritz im Rosental
Anfahrt: Rosentalbundesstrasse von Klagenfurt kommend im Ortskern unmittelbar nach der Feistritzbachbrücke 50 m links, neben der Dorflinde. Anfahrtsplan siehe hier.

Barbara Ambrusch-Rapp kehrt ins Rosental, in dem sie aufgewachsen ist, zurück und zeigt die Ausstellung „Tränenhaut / Solznakoža“ in der Galerie im historischen Kraigher Haus. In der interdisziplinären Ausstellung legt sie den Fokus auf die offenen Wunden einer Gesellschaft, deren Mitglieder an ihrer Identitätsfindung und Neuorientierung laborieren. Für die freischaffende Multimediakünstlerin, Kuratorin und Kulturarbeiterin ist Haut vielschichtige Metapher und auch das multifunktionale Werkzeug, das die Herausforderungen unserer Zeit sichtbar macht. Eine dieser Herausforderungen macht sie in der eindrucksvollen Performance „Balkanroute“ nicht nur sichtbar, sondern für die Zuseher*innen gewiss auch fühlbar. Die Künstlerin wird „Balkanroute“ im Rahmen der Vernissage aufführen.

Die Künstlerin auf Facebook.
Die Galerie im historischen Kraigher Haus auf Facebook..

Otto Kraigher-Mlczoch: Das letzte Abendmahl – ein „Blick hinter die Kulissen“

In der ständigen Gedächtnisausstellung des kärntnerisch-mährischen Künstlers (1886-1951), wird erstmals das 1949 entstandene großformatige Ölgemälde „Das letzte Abendmahl“ gezeigt. Das Besondere ist ein Blick hinter die Kulissen – nämlich in die Entstehungsgeschichte des Werkes. Diese lässt sich eindrucksvoll anhand aller dazugehörigen Vorskizzen und Entwürfen nachvollziehen.

Darüber hinaus sind frühe Graphiken aus dem Zyklus „Die Jünger des Quod Libet“ von 1910 sowie Porträts von Rosentaler Persönlichkeiten.

Öffnungszeiten:

Samstag & Sonntag 15.00 bis 18.00 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung.
Bis 5. September 2021.

Freier Eintritt!

Weitere Veranstaltungen

Kulturhistorische Führungen im Rosental Alte Ortskerne, Filialkirchen, Geschichtsdenkmäler & Atelierbesuche
Geführt von DI Eberhard Kraigher
Termin: Freitag, 25. Juni 2021, um 14.00 Uhr
Treffpunkt: Beim Kanonenhof um 14.00 Uhr, Fahrgemeinschaften
Anmeldung unter: Carnica Region 04227 5119

Lesung „Anderland|das eigene. das andere. das fremde|druga dezela lastno. ono drugo. tuje“
Karin Prucha liest aus ihrem aktuellen Werk.
Termin: Freitag, 30. Juli 2021, um 19.00 Uhr
Wo: In der Galerie im historischen Kraigher Haus, Am Kraigherweg 25, 9181 Feistritz im Rosental

Lesung „Geschichten aus dem Biedermeier“
Heinz Derfler erzählt Geschichten eines Berliner Journalisten über Wien im Biedermeier: „liebevoll beobachtet, sehr witzig, vieles gibt es noch heute“
Termin: Dienstag, 10. August 2021, um 19.00 Uhr
Wo: In der Galerie im historischen Kraigher Haus, Am Kraigherweg 25, 9181 Feistritz im Rosental

Bilder der vergangenen Ausstellungen, aktuelle Impresionen und weitere Updates finden Sie auf der Facebook Seite der Galerie im historischen Kraigher Haus.

Rückblick Programm 2020

„Die Bereicherung. Leslie L. Lane und Freunde“


Leslie L. Lane und seine Kärntner Künstler-Allstars im Kraigher Haus.

Feistritz im Rosental, 17.7.2020 – „Das Experiment ist geglückt!“, freute sich Leslie L. Lane bei der Midissage der Ausstellung „Die Bereicherung. Leslie L. Lane und Freunde“ am 17.7.2020 im historischen Kraigher Haus. Damit meinte er das Konzept der aktuellen Schau, bei dem Künstlerinnen und Künstler kollaborativ zusammenarbeiten. Ursprünglich hatte die Künstlerin Edith Klinzer ein Bild Lanes ungefragt um einen Vogel erweitert. Mit dieser neugierigen Elster war die Idee geboren: Lane stellte seine Bilder renommierten Künstlerinnen und Künstlern zur Verfügung, die sie dann ergänzten oder verfremdeten.
„Dieser kollaborative Entstehungsprozess sorgt für überraschende Ergebnisse. Es zeigt sich eine Vielfalt an kreativen Gedanken, mit denen Lanes Werke weiterentwickelt werden: Einmal mit Augenzwinkern oder auch beeinflusst durch die aktuelle Corona-Situation, vieles lässt sich entdecken. Dabei wird auch klar: Leslie L. Lane und sein Künstlerkollektiv bereichern sich gegenseitig“, sagen Eberhard und Klaus Kraigher von der Galerie im historischen Kraigher Haus.

An der aktuellen Schau beteiligt sind die Künstlerinnen und Künstler Alpha Centauri, Geza Balint, Reinhard Feoderow, Barbara Graber, Johanna Kaiser-Olschnegger, Anita Kirchbaumer, Nadia Kisselewa, Edith Klinzer, Waltraud Krawagna, Ilse Menschick-Hartlieb, Richard Podliska, Roland Podliska, Lily Pril, Barbara Ambrusch-Rapp, Elizabeth Schwandter, Walter Tomaschitz und Linda Zimmermann.

Bilder der Ausstellung.

Rückblick Programm 2019

Rückblick Modeshow „Tragbare Kunst“: Kleider – Stoffe – Leder. Accessoires von Ilse Mayr.

Gemeinsam mit Hans Schaunig (Kilo4Kids) fand eine Charity Veranstaltung zur Unterstützung misshandelter Kinder statt. Erworben werden konnten von der Künstlerin Ilse Mayr gestaltete Kleidungsstücke und Accessoires aus ihrer Privatkollektion. Im Anschluss wurde in einer amerikanischen Versteigerung ein Bild aus der laufenden Ausstellung angeboten.

Impressionen der Modeshow auf aufgeschnappt.at und meinbezirk.at.at.

Im Kaleidoskop: Ilse Mayr 1921 - 2018

Die aktuelle Ausstellung in der Galerie im historischen Kraigher Haus zeigt das breite Oeuvre der renommierten Kärntner Künstlerin, die 2018 verstarb. Dabei steht ein emotional-persönlicher Blick im Vordergrund: Entwicklung und Lebenswerk werden verknüpft mit der langjährigen Beziehung zum Kraigher Haus dargestellt.

Ilse Mayr hat die Kärntner Kunstszene maßgeblich geprägt. Sie hinterlässt ein breites Oeuvre, das in der aktuellen Ausstellung in der Galerie im historischen Kraigher Haus zu sehen ist. Unterschiedliche Techniken und Themen, vom Portrait über Landschaft, Stillleben, Ornamentik und auch Abstraktes. Denn Mayr hat mit bereits über 80 einen radikalen Stilwechsel vollzogen und sich unter dem Anagramm ihres Nachnamens YMAR der abstrakten Malerei gewidmet. Aber auch die Batik-Arbeiten und die von ihr entwickelte Graphobatik werden im Kraigher Haus gezeigt.
„Das Kraigher Haus verbindet eine generationen-übergreifende Freundschaft mit der Künstlerin, die 2018 verstorben ist.

In der aktuellen Gedächtnisausstellung werden ihre Entwicklung und ihr Lebenswerk verknüpft mit der Beziehung zu unserer Familie gezeigt“, erläutern Eberhard Kraigher, Gründer der Galerie, und Klaus Kraigher, Kurator. „Über Jahrzehnte hinweg hat Mayr unterschiedliche Familienmitglieder in vielfältigen Stilen und Techniken dargestellt. Angefangen bei einer Federzeichnung der Urgroßmutter, dem Großvater in Öl, der Mutter in Aquarell oder einer Bleistiftzeichnung meiner Schwester als Kind“, erzählt Klaus Kraigher. Damit offenbare die Ausstellung einen sehr persönlichen Blick auf das Werk der Ausnahmekünstlerin und möchte Mayr so ein letztes Mal die Ehre erweisen.

Bilder der aktuellen Ausstellung und Impresionen der Vernissage finden Sie hier auf Facebook.

Otto Kraigher-Mlczoch: Gedächtnisausstellung

Die ständige Gedächtnisausstellung dieses kärntnerisch-mährischen Künstlers (1886-1951), der Kindheit und Alter im Kraigher Haus verlebte, zeigt heuer frühe Graphik mit dem Zyklus „Die Jünger des Quod Libet“ von 1910, sowie frisch restaurierte Gemälde der 30er-Jahre, die sich bisher in Tschechien befanden.

Rückblick: Unbekanntes Rosental – Ein kulturhistorischer Rundgang

Der Gründer der Galerie im historischen Kraigher Haus, DI Eberhard Kraigher, zeigt wenig bekannte, aber umso interessantere kulturhistorische Highlights im Rosental: Von der erst heuer eröffneten Galerie bis hin zu einer jahrhundertalten Schmiede oder Hör- bzw. Literaturproben an den Gräbern von kulturhistorischen Persönlichkeiten.

Das Programm „Unbekanntes Rosental – Ein kulturhistorischer Rundgang“

Nach der gemeinsamen Fahrt nach Suetschach im Rosental folgt ein Rundgang durch den kaum bekannten alten Ortskern. Vom Dorfplatz geht es zur danebenliegenden Sammlung von Büsten bedeutender slowenischer KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen. Diese wurden von dem Bildhauer Franze Gorsche geschaffen, dessen ehemaliges Atelier besichtigt wird. Es folgt ein Spaziergang entlang des Dorfbaches mit den auf den Schmiedesymposien entstandenen Beispielen der Schmiedekunst. Gemeinsam wird das Schmiedemuseum besichtigt, das im 20. Jahrhundert eine voll funktionierende Schmiede war. Am Rückweg liegt an der Dorfstraße das restaurierte historische Haus des Kulturvereines Kocna, in dem erst heuer Galerie und Atelier von Prof. Petar Waldegg eröffnet wurde. Der Künstler war lange am musischen Gymnasium Klagenfurt-Viktring als Kunsterzieher tätig. Gemeinsam wird die barocke Pfarrkirche St. Lambert besucht, ursprünglich eine romanische Chorturmkirche.
Am Dorffriedhof befinden sich einige kulturhistorisch interessante Grabmäler, wie Fabian Hafner oder Herta Lutz-Lorenz (1916-1989): Hier werden Literaturproben vorgetragen. Auch eine Hörprobe der Opernsängerin Renata Craigh, ihre Lieblingsarie war „Leise erklingen Glocken vom Campanile…“, komponiert von ihrem Schwager Rudolf Kattnigg, wird es geben.
Der Rückweg führt zur Dorfstraße, vorbei am Krampusmuseum, dann das stilvoll erhaltene Stammhaus der Einspieler, deren mehrere Mitglieder im slowenischen Geistesleben Großes geleistet haben, heute Wohnsitz des Botschafters Dr. Valentin Inzko. Abschluss im Dorfgasthaus Steffaner oder nach Wunsch in der Galerie im historischen Kraigher Haus mit der dort laufenden Ausstellung: Im Kaleidoskp: Ilse Mayr 1921 - 2018.


Rückblick Programm 2018

Lily Pril „Neues aus Lilys Wonderland“

Zwischen Trash und Pop-Art, farbenkräftig, satirisch und immer hintergründig – im Sommer 2018 gibt es ein Wiedersehen mit den beliebten Charakteren aus Lilys Wonderland: Philip die Maus, Henry der Hund, der kleine Pirat, das eine oder andere Monster oder das Engelchen, das den Teufel neckt – sie alle werden Besucherinnen und Besucher der historischen Galerie im Kraigher Haus zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken bringen. Ob Malerei, Tusche-Zeichnungen, Kollagen oder Comics, in den Werken der Kärntner Künstlerin Lily Pril gibt es keine „toten“ Farben – aber vieles zu entdecken: Denn jeder hat sein Abgründe, selbst die fröhliche Micky Maus.

„Lily Pril inspiriert die Menschen mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Sie bringt Farbe und Freude ins Leben. Mit satirischen Elementen und kleinen, versteckten Gemeinheiten bleibt sie positiv, nie banal, aber auch nicht böse“, so Eberhard und Klaus Kraigher vom Kulturverein Kraigher Haus. Tatsächlich gibt es in den vielfältigen Werken, ob Malerei, Tusche-Zeichnungen, Kollagen oder Comics, keine „toten“ Farben – aber vieles zu entdecken: Denn jeder hat sein Abgründe, selbst die fröhliche Micky Maus.

Die Welt bunt sehen
„Im Kleinen ein ganzes Universum entdecken“, beschreibt die Kärntner Künstlerin ihre Herangehensweise. Ihre Inspirationsquelle sei dabei oft die Natur mit ihren zahlreichen Details, die sie häufig überzeichne. Ihre Werke stellen die Farbkraft der Natur dar, wie sie Pril wahrnehme – also etwas verstärkt. Ihr Ziel dabei: Den Menschen helfen das Positive zu sehen: „Das innere Kind beibehalten – dann sieht man die Welt bunter“.

Feedback und Inputs: Lilys Wonderland auf Sozialen Netzwerken
Einblicke in ihre Arbeitsweise gibt Lily Pril auch auf sozialen Plattformen. Die Künstlerin holt oft Feedback und Anregungen von ihrer Community auf Facebook oder Instagram: Interessierte können so noch tiefer in Lilys Wonderland eintauchen und die Entstehung der Werke beobachten. „Mein Stil und meine Handschrift bestehen – doch ich möchte mir keine Scheuklappen anlegen oder mich einengen. Daher sind mir Feedback und Input, auch durchaus und bewusst während des Arbeitsprozesses, sehr wichtig“, beschreibt Pril ihre untypische Vorgangsweise, die ihr viele Fans im Netz beschert.

Facebook - LilysWonderland
Facebook - Lily Pril
Instagram - Lily Pril

Bilder der Vernissage und der aktuellen Austellung finden Sie hier (Facebook, keine Anmeldung notwendig) oder hier.


Rückblick Programm 2017

Simon Goritschnig: „Gebete & Sitzbilder“

Wurzeln, Zellen, Verästelungen und abstrakte „Urknäuel“ verspinnen sich zu einem Netzwerk ohne Anfang oder Ende und werden so zur visuellen Metapher für die körperinternen Prozesse, die menschliches Bewusstsein möglich machen.

In der Ausstellung, die bis zum 13. August 2017 zu sehen war, wurden Werke aus dem Gedichtband „Gebete & Sitzbilder“ von Alfred Goubran (Drava Verlag) gezeigt sowie Teile der Serie „Ein Leben“. In den Zeichnungen werden verschiedenste Ideen zusammengeführt und verbinden sich zu einem großen Ganzen: wichtige Inspirationen stellen Höhlenmalereien, computergenerierte Fraktale und Wachstumsvorgänge in der Natur dar. Goritschnigs künstlerischen Vorbilder sind bunt gemischt und bewegen sich zwischen den Bereichen Comic, Surrealismus und Skulptur.

„Organische Zeichnungen und surreale Skizzen laden zu Expeditionen in das Unbewusste ein. Frei und assoziativ werden naturwissenschaftliche Betrachtungen mittels Grafik reflektiert und verspinnen sich zu einer Welt, in der alles mit allem verbunden ist“, erläutern Eberhard und Klaus Kraigher vom Kulturverein Kraigher Haus. Impressionen der Ausstellung finden Sie hier oder auch auf Facebook (keine Anmeldung notwendig).

Stefan Kreiger: „Fleischfresser“ - graphische Arbeiten

Die Serie Vulgar Display of Power ist das homogene Resultat von Atelieraufenthalten in Budapest und Wien. Der Künstler Stefan Kreiger entdeckt hier erneut seine Affinität zur Zeichnung in einer sehr flüssigen und intensiven Arbeitsperiode. Die großformatigen Zeichnungen entstehen aus Einzelbildern, die wie Puzzlestücke während des intuitiven Schaffensprozesses, nach eigenen Vorlieben, spontan und teils zufällig zu komplexen Bildkompositionen wachsen. Oder es sind zuvor erdachte und konstruierte Szenen, die wiederum eher durch ihre Strenge zu bestechen wissen. In beiden Fällen liegt den Werken eine gewisse collageartige Herangehensweise zugrunde.

Die Arbeiten weisen Verwandtschaften zu Bereichen wie: Comic, politische Zeichnung, Illustration auf, forcieren diese aber nicht, sondern zitieren frei aus Versatzstücken. In ihrer seriellen Natur, als Konvolut, präsentieren sie sich auf den zweiten Blick womöglich subtiler, wenn man sich an die grobe Bildsprache gewöhnt hat, die sich in einem sehr konzentriert dichten und disziplinierten Zeichenstrich manifestiert. Thematisiert wird die Maskerade, das Verkleiden, bestimmte Rollenbilder, die wir annehmen oder in die wir gedrängt werden, ob das nun in einem politischen, kulturellen, sozialen oder sexuellen Umfeld passiert – etwas, das sich durch das Gesamtwerk des Künstlers zieht.

Betitelt, sozusagen, als ein derbes Zurschaustellen von Macht in der unreflektierten Tradition einer patriarchalen Gesellschaftsordnung, wie wir das in den genannten Bereichen, vielen weiteren und auch deren Subgenres finden können - in einer schier unglaublichen Fülle, sodass wir den selbstverständlichen Umgang damit im Alltag bereits nicht mehr in Frage stellen. Die sehr narrativen Werke zeugen von einer multimedialen Überladung, benützen diese, drehen durch den Fleischwolf, überzeichnen wortwörtlich und generieren dabei Neues - das gewissermaßen diese Auseinandersetzung wiederum dokumentiert. Die Lust am Erzählen gleichermaßen wie am Medium selbst, ist zu spüren. Die Ausstellung war bis zum 17. September 2017 im Kraigher Haus zu sehen.

Der aus Kärnten stammende Künstler ist Absolvent der Universität Mozarteum Salzburg. Er widmet sich mit seinen graphischen Arbeiten zeitkritischen Themen. Zahlreiche Ausstellungen in Salzburg und Wien. Kreiger war Artist in Residence in Salzburg, Wien, Budapest und 2016 in Warschau. Lebt und arbeitet in Salzburg und Wien. 2017 erhielt er von der Stadt Salzburg ein USA-Stipendium.
Impressionen der Ausstellung finden Sie hier oder auch auf Facebook (keine Anmeldung notwendig).
http://www.stefan-kreiger.com/